Aktivieren mit Plasma
Im Falle der Aktivierung wird die polymere Oberfläche einem Plasma ausgesetzt.
Zur Anwendung kommen
inerte Gase ( Edelgase) oder Gase aus Molekülen, die keine zur Kettenbildung befähigten Atome enthalten, wie z.B. N2, O2 oder NH3.
In jedem Falle werden jedoch in der Oberfläche durch die im Plasma erzeugten Elektronen,
Ionen und energiereiche Strahlung Bindungen gebrochen und reaktive Bereiche erzeugt. Die so entstandenen Radikale können daraufhin miteinander reagieren und eine zusätzliche
Vernetzung in der Oberfläche zur Folge haben.
Durch die dadurch entstehende höher vernetzte Oberfläche ergibt sich somit eine aktivierte Oberfläche. Bei Gasen, die keine Edelgase sind, wie z.B. N2 oder O2, können die in ihnen enthaltenen Atome zusätzlich in die Oberfläche mit eingebaut werden und somit eine Veränderung der Oberflächeneigenschaft durch neue funktionelle Gruppen bewirken.
z.B. Plasma System AL 76 im Hochschrank
Trommelanlage zur Behandlung von Schüttgütern mit kundenspezifischer
Trommel. 
Plasma System AL 500 T